Förderungen

Als zusätzlichen Anreiz fördern Bund, Länder, Städte und Gemeinden regional unterschiedlich die Investition von Photovoltaikanlagen und Speicherlösungen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Informieren Sie sich unbedingt vor dem Kauf über die aktuellen Förderungen in Ihrem Versorgungsgebiet.

Wie hoch ist die Förderung?

Als Investitionszuschuss für die Errichtung wird -zusätzlich zur Tarifförderung- ein Betrag in Höhe von 30% der Investitionskosten, höchstens jedoch von 200 Euro/kWpeak gewährt. (Änderung ÖSET-VO 2012, § 13a Abs. 1) Für 2016 beantragten Anträge, die eine Förderzusage erhalten haben, wird als Investitionszuschuss für die Errichtung -zusätzlich zur Tarifförderung- ein Betrag in Höhe von 40% der Investitionskosten, höchstens jedoch von € 275,-Euro/kWpeak gewährt. Für Gebäudeintegrierte Anlagen € 375,-/kWpeak).

Was wird gefördert?

Gefördert werden ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebrachte Photovoltaikanlagen. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

Förderfähige Rechnungsposten

  • Module inkl. Trägergerüst
  • Montage
  • Verrohrung, Armaturen sowie Steuer-, Mess- und Regeleinrichtungen
  • Planungs- und Beratungsleistungen
  • Gutachten inkl. der erforderlichen Vorleistungen und Versuche
  • Bescheidung durch die Landesregierung

Nicht förderfähige Rechnungsposten

  • Stromspeicher jeglicher Bauart (Speicherförderung ist in manchen Regionen möglich)
  • Zählerkasten, Zählertausch oder Entsorgungskosten
  • Miete, Gebühr für den Zählpunkt, Bauanzeige, Garantiekosten, Versicherungskosten
  • Backup-Systeme, Displays, Laderegler
  • Dacheindeckung, Schneefang
  • In Eigenleistung verbaute Materialien
  • Reservematerialien

Wann kann die Einreichung erfolgen?

Nach Inbetriebnahme der Anlage, sobald alle für die Prüfung erforderlichen Unterlagen vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Investitionszuschusses erst nach Meldung der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber erfolgen kann.